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Reiner

My name is Reiner, born in 1966...

2012 Gartner´s Hype Cycle

Gartner’s 2012 Hype Cycle for Emerging Technologies Identifies “Tipping Point” Technologies That Will Unlock Long-Awaited Technology Scenarios

Gartner fasst seine Ergebnisse folgendermassen zusammen: “Big data, 3D printing, activity streams, Internet TV, Near Field Communication (NFC) payment, cloud computing and media tablets are some of the fastest-moving technologies identified in Gartner Inc.’s 2012 Hype Cycle for Emerging Technologies.” Vielen Dank an den Blog der Innovationswerkstatt für die gute deutsche Zusammenfassung.
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Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz widerlegt die vier größten Sanierungsirrtümer

Eine meiner Herzensangelegenheiten ist der sinnvolle Umgang mit Ressourcen. Der größte Einzelposten dürfte die Wärmeerzeugung in Gebäuden sein. Das Umweltbundesamt beschreibt dies für 2010 so: Betrachtet man den Anteil der Sektoren am Endenergieverbrauch 2010, so hat der Verkehr einen Anteil von rund 28 %, die Haushalte von 29 %, die Industrie von 28 % und der Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung (GHD) von 15 %. Bei den Haushalten spiegelt sich im energieträgerspezifischen Endenergieverbrauch (siehe Abb. „Endenergieverbrauch 2010 nach Sektoren und Energieträgern“) das Heizverhalten wieder. Der Anstieg der Gradtagszahlen im Jahr 2010 gegenüber 2009 ließ den Energieverbrauch für Raumwärme größer werden. Über die Jahre ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf gestiegen und die Raumwärme macht rund drei Viertel des Energieverbrauchs in Haushalten aus. Hier sind es vor allem Erdgas und Heizöl, die den höchsten Verbrauch aufweisen. Auch erneuerbare Wärme (zum Beispiel Solarthermie, Wärmepumpen und Holzpellets) und Fernwärme werden verstärkt in diesem Sektor eingesetzt.

Auch beim GHD-Sektor spiegelt sich bei der Betrachtung des Endenergieverbrauchs nach Energieträgern das Heizverhalten wieder. Die Raumwärme macht hier die Hälfte aus. Gleichzeitig ist aber der Anteil am Endenergieverbrauch von Strom am höchsten, was auf den verstärkten Einsatz von mechanischer Energie und Beleuchtung zurückzuführen ist.

Die Industrie verbraucht jeweils zu einem Drittel Strom und Gase. Zwei Drittel des Endenergieverbrauchs wird für Prozesswärme benötigt. Mechanische Energie sorgt für ein Viertel des Verbrauchs, während Raumwärme nur einen kleinen Anteil am Verbrauch hat.

Im Verkehrssektor werden zu über 90 % Kraftstoffe aus Mineralöl eingesetzt. Biokraftstoffe und Strom spielen noch eine geringfügige Rolle beim Endenergieverbrauch in diesem Sektor. Fast die gesamte Menge der im Verkehr genutzten Energie wird in mechanische Energie umgesetzt.”

Die deutsche Energieagentur dena nimmt sich deshalb diesem Thema an: Beim Stichwort „energetische Gebäudesanierung“ denken die meisten an gut gedämmte Häuser mit geringen Energiekosten, an den Abschied von alten, zugigen Fenstern und an Wärme aus erneuerbaren Energien. So möchte man wohnen. Manch einer fragt sich aber auch: Kommt mit der Dämmung der Schimmel? Ist die Sanierung nicht viel zu teuer? Und sieht das Haus nach der Sanierung wirklich besser aus als vorher? Führende Branchenvertreter und Experten, die sich in der „Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)“ zusammengeschlossen haben, kommentieren die größten Sanierungsirrtümer.”

Irrtum 1: Energiesparende Sanierungen rechnen sich nicht.

Irrtum 2: Wärmedämmung führt zu Schimmelbildung.

Irrtum 3: Die energetische Gebäudesanierung geht zu Lasten einer guten Architektur.

Irrtum 4: Energetisch sanierte Häuser sind für Mieter kaum bezahlbar.

Die Fortschritte der letzten Jahre finde ich sehr bemerkenswert und freue mich auf die Zukunft, wenn der Großteil des Immobilienbestands sinnvoll moderniesiert ist.

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Kinder im Netz

Die Kampagne sicher-online-gehen.de finde ich klasse: Hier wurde alles zusammengetragen, was es zum Thema Kinder im Netz an Informationen gibt. Ich freue mich sehr, dass es heutzutage etliche Möglichkeiten gibt, Kinder in Raten ans Internet zu gewöhnen. Für PC-User scheint die Jugendschutzsoftware Klicksafe sehr geeignet zu sein, ich selber nutze die eingebauten Schutzmechanismen von Apples Mac OSX. Die Jugendschutzmöglichkeiten der Smartphones und Tablets finde ich ziemlich mangelhaft – aber ich hoffe, dieses Thema wird auch noch gelöst.
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Blick in die Internet Glaskugel 2012

Neben den großen Trends im Internet wie Social Media, Cloud Computing und Couponing hier noch ein paar neue, die gerade im entstehen sind (siehe auch: Five tech industry predictions for 2012): (Update 19.1.12) Die beste Zusammenfassung habe ich im Business Insider gesehen. Der VC-Markt sendet gemischte Signale aus: Und noch das Manager Magazin: So wird das Aktienjahr 2012 – vielleicht PS: Als Schmankerl: 30 Jahre „Brotkasten“. Das waren die Spiele-Highlights für den C64 PPS: The view from CES (Update 22.1.12) PPS: Trendthema 2012 laut DLD-Konferenz: Collaborative Consumption (Update 26.1.12) PPS: The world´s 50 most innovate companies (Update 15.2.12)
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Indien in 7 Tagen

Im November durfte ich mit 35 Mitgliedern des b-to-v Investorenkreises eine Woche lang Indien bereisen. Wie immer bei diesen Reisen hatten wir ein sehr straffes Programm mit sehr vielen Pitches von Startups, vielen Geprächen mit Angels und VCs und auch wieder etlichen etablierten Unternehmen – dazu ein Sightseeing-Programm, um auch die kulturellen Schätze des Landes zu entdecken. Für mich sind die b-to-v-Reisen die tollste Möglichkeit, ein Land kennenzulernen – soweit es in so kurzer Zeit überhaupt möglich ist. Zusammenfassend habe ich folgendes bei der Reise gelernt: - Ich habe das indische Volk als ein sehr sehr freundliches erleben dürfen. - Obwohl die Armut für westliche Verhältnisse unvorstellbar ist, können die Indier wohl auch aufgrund ihrer Tradition und Religion doch recht gut damit umgehen. - Wirtschaftlich ist Indien in den wesentlichen Kennzahlen wohl eher 15 Jahre hinter der chinesischen Entwicklung hinterher. - Große Teile der Infrastruktur erscheinen völlig unterdimensiniert für fast 1,3 Mrd. Menschen. Dies hat zur Folge, dass man für viele Strecken wesentlich längere Zeit benötigt als in anderen Teilen der Welt. Der Verkehr in den Großstädten ist Wahnsinn, durch das fortlaufende Hupen aller Verkehsteilnehmer wirkt es sogar noch hektischer. Aber auch eine normale Landstrasse dort ähnelt eher einem Bazar denn unseren Überlandstrassen. - Die Demokratie in Indien ist ja wirklich erstaunlich, allerdings wird sie wohl durch eine nicht unerhebliche Korruption immer wieder schwer auf die Probe gestellt. Anscheinend können wohl auch wichtige Großprojekte sehr lang dauern und können vielfältig verzögert werden. - Es gibt wohl einige wenige sehr sehr reiche und einflussreiche Familien in Indien, die sich das wirtschaftliche Leben aufteilen. Von diesen wird anscheinend nicht erwartet, dass sie sich um alle anderen kümmern (können). - Einige der großen Firmen scheinen einen ernormen Anteil des Umsatzes im Ausland zu machen. - Sehr viele Inder sehen in Amerika das große Vorbild und gehen zur Ausbildung dorthin. Einige kommen auch wieder zurück. Nach Europa hat sich kaum einer erkundigt. - Wir haben sehr viele sehr intellegente Inder getroffen, die wieder zurückgekommen sind. Dies sollte dem Land Hoffnung geben. - Die Internetszene ist durchaus beachtenswert – auch haben wir trotz großer Schwierigkeiten mit der Logistik viele beeindruckende eCommerce-Ansätze gesehen. - Allein durch das Bevölkerungswachstum wird die indische Wirtschaft in den nächsten Jahren weiterhin enorm wachsen. Falls es Indien gelingt, die jetzt noch teilweise unnötig brachliegenden Energien zu aktivieren, könnten so ein Riesenland z.B. durch 4G den direkten Sprung nach Übermorgen schaffen. Insgesamt ist Indien ein sehr freundliches Land, dem ich wünsche, seine enormen Herausforderungen zu meistern. Vielen Dank für die Gastfeundschaft – würde mich freuen, wenn ich bald mal wiederkommen könnte!
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