The Ten Biggest Tech Trends

Achim hat folgenden Post gefunden, den ich hier in Auszügen wiedergeben möchte, weil ich es für eine schöne Übersicht halte:

Five Top VCs Pick The Ten Biggest Tech Trends Of The Next Five Years:

  1. The business applications we use today will be reinvented
  2. Digital disintermediation of banks
  3. Smart home networks
  4. The health insurance industry mimics Kodak and goes “poof!”
  5. The last-second economy
  6. Cyber attacks targeted at the home
  7. The future of healthcare begins with data (from your gut)
  8. A female founder creates a company with a $50 billion exit
  9. Spot pricing for healthcare procedures
  10. Credit cards are the new app platform
Share

Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz widerlegt die vier größten Sanierungsirrtümer

Eine meiner Herzensangelegenheiten ist der sinnvolle Umgang mit Ressourcen. Der größte Einzelposten dürfte die Wärmeerzeugung in Gebäuden sein. Das Umweltbundesamt beschreibt dies für 2010 so: Betrachtet man den Anteil der Sektoren am Endenergieverbrauch 2010, so hat der Verkehr einen Anteil von rund 28 %, die Haushalte von 29 %, die Industrie von 28 % und der Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung (GHD) von 15 %. Bei den Haushalten spiegelt sich im energieträgerspezifischen Endenergieverbrauch (siehe Abb. „Endenergieverbrauch 2010 nach Sektoren und Energieträgern“) das Heizverhalten wieder. Der Anstieg der Gradtagszahlen im Jahr 2010 gegenüber 2009 ließ den Energieverbrauch für Raumwärme größer werden. Über die Jahre ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf gestiegen und die Raumwärme macht rund drei Viertel des Energieverbrauchs in Haushalten aus. Hier sind es vor allem Erdgas und Heizöl, die den höchsten Verbrauch aufweisen. Auch erneuerbare Wärme (zum Beispiel Solarthermie, Wärmepumpen und Holzpellets) und Fernwärme werden verstärkt in diesem Sektor eingesetzt.

Auch beim GHD-Sektor spiegelt sich bei der Betrachtung des Endenergieverbrauchs nach Energieträgern das Heizverhalten wieder. Die Raumwärme macht hier die Hälfte aus. Gleichzeitig ist aber der Anteil am Endenergieverbrauch von Strom am höchsten, was auf den verstärkten Einsatz von mechanischer Energie und Beleuchtung zurückzuführen ist.

Die Industrie verbraucht jeweils zu einem Drittel Strom und Gase. Zwei Drittel des Endenergieverbrauchs wird für Prozesswärme benötigt. Mechanische Energie sorgt für ein Viertel des Verbrauchs, während Raumwärme nur einen kleinen Anteil am Verbrauch hat.

Im Verkehrssektor werden zu über 90 % Kraftstoffe aus Mineralöl eingesetzt. Biokraftstoffe und Strom spielen noch eine geringfügige Rolle beim Endenergieverbrauch in diesem Sektor. Fast die gesamte Menge der im Verkehr genutzten Energie wird in mechanische Energie umgesetzt.”

Die deutsche Energieagentur dena nimmt sich deshalb diesem Thema an: Beim Stichwort „energetische Gebäudesanierung“ denken die meisten an gut gedämmte Häuser mit geringen Energiekosten, an den Abschied von alten, zugigen Fenstern und an Wärme aus erneuerbaren Energien. So möchte man wohnen. Manch einer fragt sich aber auch: Kommt mit der Dämmung der Schimmel? Ist die Sanierung nicht viel zu teuer? Und sieht das Haus nach der Sanierung wirklich besser aus als vorher? Führende Branchenvertreter und Experten, die sich in der „Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)“ zusammengeschlossen haben, kommentieren die größten Sanierungsirrtümer.”

Irrtum 1: Energiesparende Sanierungen rechnen sich nicht.

Irrtum 2: Wärmedämmung führt zu Schimmelbildung.

Irrtum 3: Die energetische Gebäudesanierung geht zu Lasten einer guten Architektur.

Irrtum 4: Energetisch sanierte Häuser sind für Mieter kaum bezahlbar.

Die Fortschritte der letzten Jahre finde ich sehr bemerkenswert und freue mich auf die Zukunft, wenn der Großteil des Immobilienbestands sinnvoll moderniesiert ist.

Share

E-Miglia 2011

Endlich komme ich dazu, eine kleine Nachschau über die tolle e-Miglia vom 2-5.8.2011 zu schreiben. Es war eine würdige Weiterentwicklung der 2010 erstmal durchgeführten internationalen Rally für Elektrofahrzeuge. Die Höhepunkte waren:
  • knappe 800 Kilometer über die Alpen durch D – AUT – I – CH in vier Tagen
  • Überquerung des Großglockners (2571 m hoch), der höchsten Alpenstrasse und vieler weiteren Pässe (Sudelfeld, Pass Thurn, Ofen Pass, Julierpass, Albula-Pass, Bernina Pass)
  • etliche Sonder- und Bewältigungsprüfungen
  • Route: München – Mittersill – Bozen – St.Moritz – St. Moritz
  • Berücksichtigung des Stromverbrauchs
Alles in allem war die e-Miglia 2011 extrem interessant, hat allen sehr viel Spass gemacht, es war aber durchaus anspruchsvoll für Mensch und Maschine. Am Schluss gab es (wieder) mit Tim Ruhoff einen verdienten Sieger – das Team hat sich einfach am besten vorbereitet und alle Prüfungen am besten bewältigt ! Nochmals herzlichen Glückwunsch ! Update 21.12.2011: Schönes Stimmungsvideo:
Share

Elektrotankstelle am Irschenberg

Seit einigen Tagen gibt es am Irschenberg die erste E-Tankstelle. Hier der Bericht im Lokalteil des Miesbacher Merkurs. Derzeit ist schon die 220V-Schukosteckdose in Betrieb, demnächt wird auch der Dreshstrom aktiviert. Für alle E-Mobilisten eine schöne Möglichlichkeit zu tanken, da es neben den Rastmöglichkeiten in der Tankstelle selbst auch noch fussläufig einen McDonalds, den Dinzler und die Raststätte Irschenberg incl. Motel zu erreichen gäbe. Mit diesem Thema als Aufhänger gab es dann noch einen prima Artikel über meinen Tesla (hier). Allerdings bin ich erst gute 10.000 km gefahren – und noch nicht die “ver”-schriebenen 100.000 km :-( Ansonsten habe ich mich aber sehr über das Interesse über die Elektromobilität gefreut ! PS: Gute Artikel über Tesla gibt es z.B. in der Wired vom 27.9.10 oder in der SZ vom 28.3.11
Share

Tesla Sternfahrt Berlin

Anlässlich der Clean Tech World haben sich am 18. September 2010 ca. zwei dutzend Tesla-Fahrer getroffen und sind zusammen durch den Berliner und Potsdamer Verkehr gedüst. Unter ihnen auch Hansjörg, der einen sehr schönen Erfahrungsbericht mit seinem Telsa veröffentlich hat. Neben der schön ausgearbeiteten Fahrt und dem Kennelernen unter uns Tesla-Fahrern fand ich auch prima, dass fast das gesamte Tesla-Team für Fragen zur Verfügung stand. Auf der Messe selbst konnte ich endlich mal eine Brennstoffzellen-B-Klasse probefahren: Insgesamt sehr ausgereift und unspektakulär. Wenn da nur nicht die enormen Kosten der Brennstoffzellentechnik wären… Eine weiteres Highlight war die Fahrt mit einem E-Rocket. Ich hatte Glück, der Erfinder selbst war vor Ort. Hier noch ein Video zum wirklich coolen Gefährt:
Share

Kurzvorstellung: Call a Bike

Ich wollte den Dienst schon vor der Smartphone-Zeit mal ausprobieren, aber irgendetwas hat mich immer abgehalten. Vor ein paar Wochen habe ich mich endlich angemeldet und auch gleich die App runtergeladen. Wow, es funktioniert wirklich super und sehr einfach. Wann immer ich jetzt z.B. in der Münchener Innenstadt von A nach B will, schalte ich kurz mein Smartphone an, suche mir das nächste Fahrrad, schliesse es auf, fahre nach B und stelle es dort an die nächste Kreuzung hin, schliesse es wieder ab und fertig. Wirklich klasse ! Bei meinen Test habe ich fast immer ein Fahrrad innerhalb von 200 m zum Mieten (6 bis 9 cent die Minute) gefunden. Eine schöne Alternative für manche U-Bahn- oder Taxifahrt, insbesondere bei schönen Wetter (Website von Call a Bike) ! PS: Ohne Smartphone geht es auch, allerdings ist die spontane Suche unterwegs natürlich nicht so leicht möglich. PPS: Alle gemieteten Fahrräder waren voll funktionstüchtig incl. Licht, wenn ich es brauchte, und Gepäckträger. Der Sattel hat zum Anpassen der Höhe einen Schnellverschluss. Die Räder sind überraschenderweise vorn und hinten gefedert, allerdings nicht optimal abgestimmt. Insgesamt: Für Kurzstrecken wirklich mehr als man braucht. PPPS: Call a Bike ist anscheinend 1998 gegründet worden und nach der Insolvenz 2001 von der Deutschen Bundesbahn (DB Rent) übernommen worden.
Share